Schon seit Jahren hat sich die Basenfastenkur als bewährtes Mittel für einen sanften, aber effektiven Säure-Basen-Ausgleich bewährt. Inzwischen gibt es zahlreiche Bücher und Ratgeber zu diesem Thema. Ziel einer Basenfastenkur war es immer, den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Doch neben den herkömmlichen Verfahren gibt es inzwischen Abwandlungen des klassischen Basenfasten.
Ein neuer, sehr interessanter Ansatz, der immer öfter zum Einsatz in der Praxis kommt, ist das ganzheitliche Basenfasten. Neben einer Ernährungsumstellung auf Basenkost, wird der Körper mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln und Basenbädern aktiv, natürlich und nachhaltig entschlackt und entgiftet. Ganzheitlich aber auch deshalb, weil im Vordergrund eine langfristige Umstellung der Ernährung und ein „Hineinhorchen“ in den eigenen Körper stattfinden soll. Inzwischen gibt es eine wahre Flut an Ratgebern, Büchern und Meinungen von Experten was gesunde und gute Ernährung angeht, dass kaum jemand ohne Medizinstudium noch in der Lage ist, diese ganzen Informationen zu verarbeiten, geschweige denn in den eigenen Alltag zu integrieren.
Das Basenfasten soll also mehr als nur eine mehrwöchige Umstellung auf reine Basenkost sein. Vielmehr geht es darum den Körper in einen „sauberen“ und klaren Zustand zu versetzen um dann auch klare Antworten auf die wohl wichtigsten Fragen zu erhalten: Was macht mich gesund und glücklich? Denn so viele Bücher man zu diesem Thema liest und so viel Fachwissen man sich aneignet, der eigene Körper gibt nach wie vor die unmittelbarsten und deutlichsten Signale und Antworten.
Im Grunde liefert unser gesamter Körper pausenlos deutliche Signale über seinen Zustand. Das Problem unserer vermeintlich modernen Gesellschaft ist, dass bei Behandlungen oft nur an der Oberfläche gekratzt wird. Pickel werden mit Cremes bekämpft, Kopfschmerzen einfach mit Tabletten ausgeschaltet und Müdigkeit mit Kaffee bekämpft. Anstatt auf die Signale zu hören und die Ursachen zu ermitteln, werden die vielen Warntöne und Zeichen einfach ausgeschaltet, um Ruhe zu haben. Ein sehr raffiniertes Verfahren derjenigen, die davon profitieren: große Pharma- und Medizinkonzerne. Denn ist das eine Signal ausgeschaltet, meldet sich der Körper früher oder später einfach an anderer Stelle wieder. Wir kaufen seit Jahrzehnten große Mengen an Mitteln, die unsere Signale ausschalten.
Es besteht aber kein Grund unserer Schulmedizin nicht zu vertrauen. Sie hat große Fortschritte gemacht und viel gelernt im Umgang mit Signalen und deren Ursachen. Viele Krebspatienten überleben deshalb, weil die Schulmedizin nicht einfach die Signale abstellt, sondern das Problem wirklich bei der Wurzel packt. Sie versucht die Warnmeldungen unseres Körpers zu deuten. Doch wer sich in Ruhe mit diesen Signalen auseinandersetzt und versucht den eigenen Körper nicht so sehr als Maschine, sondern vielmehr als Baum oder sensiblen Organismus zu verstehen, wird herausfinden welche Wege zu Gesundheit und Glück führen.
Diese Wege sind so individuell wie jeder einzelne von uns. Bücher zu gesunder Ernährung, Tabellen mit Nährwert- und Kalorienangaben oder Fachartikel zum Immunsystem sind also keine fest asphaltierten Wege die uns zur Gesundheit führen, sondern sollten lediglich Richtungen angeben, Leuchttürme an denen wir uns orientieren können, um unseren ganz eigenen Weg zur Gesundheit zu finden.